Seasonal Greetings, Betriebsruhe und Happy New Year

tannenbaum-bellevue-grossDas Aufstellen des Weihnachtsbaums vor dem Sitz des Präsidenten – dem Schloss Bellevue – macht es „amtlich“: Weihnachten ist schon wieder vor der Tür und der allgemein verspürte Stress hat mit Ende des Geschäftsjahres auch etwas zu tun.

Und nun das: das Erwähnen von „Weihnachten“ im Schriftverkehr mit dem Kunden und Mitarbeitern zum Ende des Jahres sollte vermieden werden. Nur für den Fall, dass Ihr Geschäftspartner Jude, Muslim, Buddhist oder – um Gottes Willen! – Atheist ist. Für den Fall, dass Ihr Mitarbeiter auch von Weihnachten nicht „Betroffener“ ist oder doch Christ, der keinen gewünschten Urlaub für die Zeit um die Weihnachten bekommen hat.
Alternativen? Die Universität Potsdam, an der ich unterrichte, hat für die Weihnachtszeit die Sprachformel „Betriebsruhe“ gewählt – religiös neutral und eindeutig positiv besetzt. Ein international tätiges Unternehmen, das mit mir und meinen Studierenden ein Lernprojekt durchführt, wählte die Formel „Seasonal Greetings“ – englischsprachig, kulturneutral und dazu noch „kundenfokussiert“: „Wir grüßen Sie und wünschen Ihnen alles Liebe, und der Jahreswechsel ist nur ein Anlass dazu“. Ich selbst bekam schon Mitte November eine Karte mit „Happy New Year“, die das gleichnamige Lied von ABBA vorführt und grundsätzlich für die Glückseligkeit sorgt, es sei denn, bis Ende des Jahres gibt es noch eine To-Do-Liste aus tausenden von Punkten und die eigene Weihnachtspost hängt hinterher. Also auch hier – Timing ist alles, Wording ist vieles, Greetings sind immer gut.

Viel Erfolg auf der Zielgerade des Jahres 2016! Hier sind noch einige Tipps für Geschäftsgeschenke im internationalen Kontext – zwar ein wenig zu spät, aber die nächsten Weihnachten kommen bestimmt bald wieder …

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