Visions of Exchange: Unser Lernworkshop in der gleichnamigen Ausstellung

Am 5. Juni, dem sogenanten Diversity Day, veranstaltete IKWW einen Braun-Bag-Workshop in der Ausstellung der Daimler-Foundation in Berlin. Unter Visions of Exchange wurden Arbeiten von fünf deutschen und sechs japanischen Künstlern präsentiert, die am Austauschprogramm der Daimler-Foundation teilnahmen.

Unsere Lernaufgabe war zu erraten, ob es sich bei einem Werk um die Arbeit eines deutschen oder japanischen Künsler (w/m) handelt. Wir konnten dabei reflektieren, wie stark die äußeren Hinweise uns fehlleiten können und wie universell die wahre Kunst ist. Auf dem Bild sehen Sie die Gewinner des Lernspiels: rechts von mir Juristin Katherina von Arentin und links von mir Ingenieur Ralf Newton. Somit haben wir am Tag der Vielfalt neben Gender auch die Interdisziplinarität gefeiert. Wir posieren vor dem Bild vom japanischen Künstler Satoshi Onos „The Creation for Sekai“.

Ein weiteres Bild zeigt neben dem Flyer zur Ausstellung mit Hinweis auf einen Film, der wahrlich japanische Symbole mit universellen Gedanken verbindet, den Eintrag im Gästebuch der Ausstellung. Und auch hier lernen wir, wie weit unsere Erwartungen von der Realität entfernt sein können. Statt einem Kunst reflektierenden Eintrag steht da (auf Rumänisch „kodiert“): „Ich liebe Dich!!! Und ich küsse Dich!!!“. Tja, das Universelle schlägt das Kulturelle. Und das ist auch gut so!

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