Risikomanagement in Medizin und Diversity: Sogar von DIN EN ISO vorgeschrieben

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Schon seit 2013 ist es amtlich: Die kognitive und funktionale Vielfalt ist nicht nur ein Kann, sondern ein Muss. So beschreibt die Norm DIN EN ISO 14971:2013, welche die Qualität bei der Herstellung von Medizinprodukten in Deutschland und der EU regelt, im Artikel A.2.3.3 Qualifikation des Personals: „Im Allgemeinen sind hierfür mehrere Vertreter unterschiedlicher Funktionsgebiete oder Disziplinen erforderlich, die jeder ihr jeweiliges Spezialwissen einbringen. Der gegenseitige Ausgleich und der Zusammenhang zwischen Personen, die die Aufgaben des Risikomanagements durchführen, sollten berücksichtigt werden“.

Dieser Bestätigung meiner These über die Notwendigkeit jeglicher Vielfalt im Team bei Lösungen zunehmend komplexer Fragestellungen habe ich Herrn Dr. Ralf Schweitzer zu verdanken. Mit seinem Vortrag „Teamlösungen – auch eine Vorgabe aus regulatorische Sicht“ stimmte er
Teilnehmer des Design-Thinking- Workshops von BB LIFE auf die Teamarbeit ein. Und darauf, dass für kreative Prozesse die Vielfalt der kognitiven (Fachrichtung), funktionalen (Rolle in der Organisation) und kulturellen Prägungen ein Muss, ja eine notwenige Ressourse darstellen.

Mehr dazu im Blogeintrag zum Buch von David Stark „The sense of dissonance“.